foto: wb form

der ulmer hocker von Max Bill

"Zwei senkrechte Bretter, ein waagerechtes, die drei fest verzahnt, von einem runden Holzstab unten zusammengehalten." so beschreibt Bernhard Rübenach, Rundfunkjournalist, in seinem Radio-Essay "der rechte Winkel von Ulm" den berühmten Ulmer Hocker. Max Bill entwarf den Hocker 1954 in Zusammenarbeit mit Hans Gugelot für die Hochschule für Gestaltung Ulm.
Damals wurde der berühmte Hocker in der eigenen Schneiderwerkstatt mit gespendeten Hölzern hergestellt.

Der Ulmer Hocker ist leicht, robust und kann vielfältig verwendet werden! Als Sitzmöbel, Beistelltisch, Regalelement oder sogar als Transportbehälter oder Serviertablett!
Seit 2011 wird der Hocker in einer Re-edition von der Schweizer Firma WB Form analog zum Original hergestellt! Heute wird dafür ausschliesslich Holz aus der Schweiz verwendet.

Neu: der ulmer Hocker ist mittlerweile in acht Ausführungen erhältlich! Original Fichte Natur, Birke farbig Apfelgrün, Himmelblau, Dunkelblau, Feuerrot, Leuchtorange oder zitronengelb und in Nussbaum lackiert! 

Kreuzzargenstuhl
Dreibeintisch
Dreibeinstuhl
Barhocker

MAX BILL und sein Leben

archiv max bill c/o max, binia + jakob bill stiftung ch-adligenswil

· 1908 ist Max Bill in Winterthur geboren

· 1924 bis 1927 Lehre als Silberschmied an der Kunstgewerbeschule Zürich.

· 1927/1928 studierte er in Dessau am Bauhaus, wo zu dieser Zeit Albers, Kandinsky, Klee, Moholy-Nagy und Schlemmer lehrten.

· Ab 1929 war Bill sowohl praktisch als auch theoretisch als Architekt, seit 1932 als Maler, Grafiker, Bildhauer tätig.

· 1932 bis 1937 war er Mitglied der Künstlerbewegung Abstraction-Création in Paris.

· 1936 definierte er in einem Ausstellungskatalog des Kunsthauses Zürich seine Vorstellung von "Konkreter Kunst" und wurde zu einem ihrer wichtigsten Vertreter.

· Seit 1936 war er auch als Publizist aktiv und gründete 1941 den Allianz-Verlag.

· 1938 wurde er Mitglied des Congrès International d'Architecture Moderne.

· 1944/1945 hatte Bill seinen ersten Lehrauftrag an der Zürcher Kunstgewerbeschule. In dieser Zeit schloss er Freundschaft mit Georges Vantongerloo und František Kupka.

· Von 1951 bis 1953 war er Mitbegründer der Ulmer Hochschule für Gestaltung und entwarf ihr Schulgebäude.

· Von 1953 bis 1956 war er deren erster Rektor.

· 1957 kehrte er zurück nach Zürich.

· Zwischen 1967 und 1974 hatte er den Lehrstuhl für Umweltgestaltung an der Hochschule für bildende Künste Hamburg inne.

Max Bill war Teilnehmer der documenta 1 (1955), der documenta II (1959), und auch der documenta III im Jahr 1964 in Kassel.

Als Leiter des Bereichs "Bilden und Gestalten" war er von 1961 bis 1964 Architekt für die Expo64, die schweizerische Landesausstellung in Lausanne.

1994 brach Max Bill am Berliner Flughafen Tegel tot zusammen, seine Witwe verstreute seine Asche an der Pavillon Skulptur in Zürich

Hochschule für Gestaltung Ulm, foto: wikipedia
Skulptur Kontinuität Frankfurt, foto: wikipedia

WDR Beitrag über Max Bill


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